Fischhof-Preis 1997

Kampagnen

Die Preisverleihung fand am 11. September 1997 in der Wasserkirche in Zürich statt. Die Festrede hielt die damalige Nationalratspräsidentin Dr. Judith Stamm.

Preisträger Fischhofpreis 1997

Cécile Bühlmann

erhält den «Fischhof-Preis» in Anerkennung ihres langjährigen Einsatzes für Minderheiten und für ihren Kampf gegen Rassismus. Sie hat insbesondere durch aktive Mitarbeit in verschiedenen Institutionen und Organisationen, z.B. Gesllschaft Minderheiten in der Schweiz, Eidg. Kommission gegen Rassismus, Parlamentarische Gruppe gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit, sowie im Erziehungsdepartement des Kantons Luzern ihr Engagement unter Beweis gestellt.

Dr. iur. Lili Nabholz-Haidegger
erhält den «Fischhof-Preis» in Anerkennung ihres unentwegten Einsatzes für die Rechte der Minderheiten, Asylbewerberinnen und -bewerber und der Frauen. Ihre langjährige politische Tätigkeit zeigt vor allem ein stetes Einstehen für die Schwächeren in unserer Gesellschaft. Aktiv und mit viel persönlichem Mut hat sie sich für die Einführung des Antirassismus - Gesetzes eingesetzt. Mit dem ihr eigenen Sinn für Gerechtigkeit setzt sich sich seit geraumer Zeit für eine faire und für alle annehmbare Lösung des Problems der herren- und nachrichtenlosen Vermögen ein.

Preisträger Preis für Menschlichkeit 1997

Peter Arbenz, lic. rer. publ. HSG
erhält den Preis für Menschlichkeit in Anerkennung dafür, dass er alle seine verschiedenen, teilweise sehr schwierigen Aufgaben human und mit menschlichem Einfühlungsvermögen erfüllt hat. Er hat das insbesonderer als Delegierter des Bundesrates für das Flüchtlingswesen und anlässlich seiner humanitären Missionen in den letzten Jahren (Bosnien/Herzegowina) bewiesen. Er hat in vorbildlicher Weise durch seine Handlungen Vorschläge aufgezeigt, dass auch schwierige Aufgaben menschlich und unbürokratisch gelöst werden können.