Gegen Diskriminierung

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Die dritte nationale Kampagne der Stiftung gegen Rassismus und Antisemitismus sollte die Bevölkerung in der Schweiz erneut sensibilisieren:

Diese kleinen, munteren Streiche, wie man sie aus TV-Sendungen wie „Verstehen Sie Spass?“ kennt – sind sie nicht harmlos und lustig dazu? Stimmt, aber nur solange man nicht diskriminiert wird. Damit sensibilisiert der Film aus der neuen Kampagne der Stiftung GRA die Bevölkerung für das auch hierzulande aktuelle Thema der Diskriminierung im Alltag.

Die Plakate, Anzeigen und Filme sollten das Thema vom Stammtisch auf den Tisch der Nation bringen und zur Zivicourage anregen, wo und wann immer Diskriminierung festgestellt wird.

Kinospot und Kurzspots auf E-Boards in Bahnhöfen und Screens an vielen Verkaufspunkten in der ganzen Schweiz rufen das bekannte und beliebte Sendeformat der „Versteckten Kamera“ ab, um dann unvermittelt daran zu erinnern, was Menschen im Alltag immer wieder über sich ergehen lassen müssen, weil sie ausgegrenzt werden. Ausserdem entlarven Plakate und Anzeigen in Form von „Ankreuz-Tests“, wie man sie aus populären Zeitschriften kennt, dass man leicht zu diskriminierendem Verhalten neigt, wenn man nicht völlig frei von Vorurteilen ist. Und wer ist das schon?

Der Stil der Kampagne bezieht die Empfänger mit ein, indem die Botschaften erst zum Lachen anregen und dann betroffen machen – oder indem sie, wie im Falle der Inserate und Plakate, eigenes Verhalten überprüfbar machen. „Vom Stammtisch auf den Tisch der Nation“ soll auch diese Aktion das Thema Ausgrenzung.